Schule am MartinsbergWir sind bunt!

Intoleranz und Ausgrenzung haben bei uns keinen Platz. Das Miteinander verschiedener Altersstufen, Hautfarben, Nationalitäten, Religionen usw. und das gegenseitige Verständnis für ein Anderssein sind für uns gelebter Alltag. Als ausgezeichnete RESPEKT-Schule, ist uns dies besonders wichtig!

Schulprofil

der Schule am Martinsberg

Die Schule am Martinsberg ist ein privates Sonderpädagogisches Förderzentrum (SFZ) für die Förderschwerpunkte Lernen, Sprache und Verhalten.

Wir bieten ein differenziertes Lernangebot an

Schulvorbereitende Einrichtung

Was ist eine SVE?

„Der besondere Kindergarten“

Die SVE ist ein wichtiges präventives Förderangebot für entwicklungsverzögerte Kinder mit Sprachauffälligkeiten, Verhaltensproblemen, Wahrnehmungsstörungen oder Schwächen in der Motorik. Wir bereiten die Kinder in der SVE durch gezielte Fördermaßnahmen auf die Schule vor. Es handelt sich dabei um eine sonderpädagogische Fördereinrichtung.

Wie wird in der SVE gearbeitet?

  • In Kleingruppen (ca. 10 Kinder)
  • Ganzheitlich: Ihr Kind soll in seiner Gesamtpersönlichkeit gestärkt und durch ganzheitliches Lernen auf die Schule vorbereitet werden.
  • Individuell: Ihr Kind erhält die Möglichkeit seinem Leistungsstand entsprechend zu lernen.
  • Kooperativ: Wir besprechen mit Ihnen, welche Fördermaßnahmen in der SVE, der Familie oder aber auch bei außerschulischen Stellen durchgeführt werden können und müssen. Ebenso beraten wir gemeinsam mit Ihnen, ob und unter welchen Voraussetzungen Ihr Kind die Grundschule besuchen kann.

Welche Ziele hat die SVE?

Mit unserer Arbeit möchten wir die familiäre Erziehung ergänzen.

Wir unterstützen Ihr Kind dabei, Entwicklungsrückstände aufzuholen. Ein Besuch der Grundschule soll durch erhöhte Leistungsfähigkeit ermöglicht werden.

Wir unterstützen Ihr Kind dabei, Sprachauffälligkeiten abzubauen.

Für welche Kinder ist die SVE gedacht?

Für Kinder ab ca. 3 Jahren bis zum Schuleintritt.

Wenn Ihr Kind in den Bereichen

  • Sprachentwicklung
  • Sozialverhalten
  • Wahrnehmung (optisch oder akustisch)
  • Lern- und Arbeitsverhalten
  • Konzentration
  • Grob- und Feinmotorik

schon zu Hause oder im Kindergarten im Vergleich zu anderen Kindern auffällig ist, sollten sie sich nicht scheuen, das Gespräch mit der Erzieherin Ihres Kindes oder auch direkt mit uns zu suchen.

Wir werden gezielt versuchen, Entwicklungsrückstände aufzuholen bzw. einer Lernstörung entgegen zu wirken.

Wer arbeitet in der SVE?

In der SVE arbeitet eine Heilpädagogische Förderlehrerin (Gruppenleitung und Differenzierung), eine Vorpraktikantin und ein Sonderpädagoge (Förderung und Mitwirkung bei der Diagnostik).

Was ist sonst noch wichtig?

Der Kostenträger ist die Regierung von Oberfranken, die Betreuung ist kostenfrei. Es fallen lediglich geringe Materialkosten, Spiel- und Essensgeld an. Auswärtige Kinder werden mit Kleinbussen privater Firmen kostenfrei befördert.

Ansprechpartnerin

Diagnose- und Förderklassen

Was sind Diagnose- und Förderklassen?

3 Jahre Diagnose- und Förderklasse ersetzen die ersten 2 Jahre der Grundschule. Der Lehrstoff ist der Gleiche wie in der Grundschule. Er wird jedoch auf drei Jahre verteilt.

Dadurch bleibt Zeit für intensive und individuelle Fördermaßnahmen.

Erst am Ende des 3. Jahres (ggf. auch früher) wird über die weitere schulische Laufbahn entschieden.

Das zusätzliche Schuljahr gilt nicht als Wiederholungsjahr!

Wie wird gearbeitet?

In der Diagnose- und Förderklasse werden ca. 10 – 12 Schüler unterrichtet.

Der Sonderschullehrer wird von einem Heilpädagogen im Sonderschuldienst (HpU) unterstützt.

Aufgrund sorgfältiger Untersuchungen bei der Einschulung und zum Beginn des Schuljahres werden für jedes Kind besondere Maßnahmen im Unterricht berücksichtigt:

  • Individuelle Förderangebote
  • Wahrnehmungstraining
  • Motorische Förderung
  • Logopädische Übungen
  • u.v.a.

Lehrer und Heilpädagogen arbeiten mit den Eltern eng zusammen.

Bei Bedarf werden Fachdienste zu Rate gezogen oder empfohlen (Psychologen, Fachärzte, Logopäden, Bewegungstherapeuten, Ergotherapeuten, u.a.)

Was sind die Ziele?

  • Förderbedarf der Kinder und die Ursachen von Entwicklungsverzögerungen feststellen
  • Durch besondere Fördermaßnahmen Schwächen auffangen und behandeln
  • Durch intensive Förderung eine Zurückstellung und damit ein verlorenes Jahr vermeiden
  • Überforderung und Misserfolge durch individuelle Förderung verhindern
  • Jedes Kind gemäß seiner Begabung zu fördern

Welche Kinder sollten die Diagnose- und Förderklassen besuchen?

  • Kinder, die aus Vorschulgruppen des Kindergartens oder aus SVE – Gruppen noch nicht eindeutig der Grundschule zugewiesen werden können
  • Kinder, die wegen Teilleistungsschwächen, Lern- oder Verhaltensauffälligkeiten die Grundschule nicht mit Erfolg besuchen können

Was ist sonst noch wichtig?

Unsere Diagnose- und Förderklassen sind schulformunabhängig!

Eine Zuweisung zu einer Schulart erfolgt erst nach dem Besuch der Diagnose- und Förderklassen!

Eine Rückkehr an die Grundschule ist vorrangiges Ziel und soll, wenn es möglich ist, angestrebt werden.

Ansprechpartnerin

Zu sehen ist ein Porträt von Marie-Luise Reif

Marie-Luise Reif

Schulleiterin

Schule zur Lernförderung

Welche Grundsätze gelten?

  • Lernziele und -inhalte werden am Förderbedarf der einzelnen Schüler ausgerichtet
  • die Lernstoffe werden auf Schwerpunkte konzentriert
  • der Lebensbezug wird gewährleistet
  • der Erfahrungsbereich der Schüler wird einbezogen.

Welche Schüler betreuen wir?

Unsere SchülerInnen weisen besonderen Förderbedarf im Bereich Lernen auf.

Wir betreuen Schüler der Jahrgangsstufen 3 bis 9

  • aus dem Landkreis Hof und
  • den umliegenden Landkreisen und
  • Kinder und Jugendliche aus dem heilpädagogischen und psychotherapeutischen Kinderdorf Martinsberg.

Wie wird in den Jahrgangsstufen 3 – 6 gearbeitet?

Im Mittelpunkt der Förderung steht der Schüler mit seinen individuellen Fähigkeiten. Ziel sind die Hinführung zu einem zunehmend selbstständigen Lernen und einer Festigung der bereits erreichten Lese-, Schreib- und Rechenfähigkeiten.

Durch Erziehung, Unterricht und Förderung wird eine Ausweitung der Allgemeinbildung gesichert. Konzentration, Ausdauer, Selbstständigkeit und das verantwortungsbewusste Handeln werden gefördert. Der Eigentätigkeit, Selbstständigkeit und Kooperationsfähigkeit der Schüler wird ebenfalls großes Gewicht beigemessen.

Wie wird in den Jahrgangsstufen 7 – 9 gearbeitet?

In der Oberstufe steht die Berufsvorbereitung, sowie die Vorbereitung auf eine selbstständige Lebensführung im Mittelpunkt.

Sonderpädagogische Diagnose- und Werkstattklassen (SDW) sollen auf Leben und Beruf mit dem Ziel der Integration in die Arbeitswelt vorbereiten.

Der Unterrichtsschwerpunkt liegt auf Berufs- und Lebensorientierung (BLO) mit Betriebsbesichtigungen, Praktika in Betrieben der Region und Projekten, die teilweise von der Regierung von Oberfranken gefördert werden.

Was ist sonst noch wichtig?

Unsere „Schule zur Lernförderung" ist eine private, staatlich anerkannte Schule. Es wird nach dem Lehrplan der Schule zur Lernförderung unterrichtet.

Ansprechpartnerin

Zu sehen ist ein Porträt von Marie-Luise Reif

Marie-Luise Reif

Schulleiterin

Schule zur Erziehungshilfe

Manche SchülerInnen sind in ihrer Persönlichkeitsentwicklung so schwerwiegend beeinträchtigt, dass sie einen besonderen, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Förderort mit intensiven Förderangeboten benötigen.

Die Schule darf für diese Kinder mit belastenden Lebenserfahrungen nicht nur ein Ort intensiver Förderung, sondern auch Lebens- und Erfahrungsraum sein, in dem negative Einstellungen korrigiert, Vertrauen aufgebaut und Lebensperspektiven vermittelt werden können.

Wie arbeiten wir?

Zur Verwirklichung unserer Ziele tragen folgende schulische Prinzipien bei:

  • regelmäßige Überprüfung der individuellen Erziehungs- und Entwicklungspläne
  • individuelle Einzelförderung und Unterricht in kleinen Klassen
  • Einhalten eines klaren Rahmens und fester Strukturen
  • regelmäßige Hilfeplangespräche
  • wöchentliche Teamsitzungen des Lehrerkollegiums
  • intensive Zusammenarbeit aller Personen, die an der Erziehung und Unterrichtung der Kinder und Jugendlichen mitwirken, durch regelmäßige Kontakte, gezielte Absprachen ...
  • sonderpädagogisch ausgerichteter Unterricht, z.B. Verstärkerprogramme
  • sportliche, musische und kreative Angebote (AGs)

Welche Schüler betreuen wir?

Unsere Schülerinnen und Schüler weisen besonderen Förderbedarf im Bereich soziale und emotionale Entwicklung auf.

Wir betreuen Schüler der Jahrgangsstufen 3 bis 9

  • aus dem Landkreis Hof und
  • den umliegenden Landkreisen und
  • Kinder und Jugendliche aus dem heilpädagogischen und psychotherapeutischen Kinderdorf Martinsberg.

Viele unserer Schüler benötigen aufgrund der Ausprägung ihres Förderbedarfs im sozialen und emotionalen Bereich eine begleitende Jugendhilfemaßnahme.

Welche Ziele verfolgen wir?

Ziel der schulischen Förderung ist entweder die Wiedereingliederung in die Regelschule oder der erfolgreiche Hauptschulabschluss, bzw. der „Quali“, der auch an unserer Schule erreicht werden kann.

Im Unterricht kommen individuell angepasste Zielsetzungen aus den Bereichen persönliche, soziale und schulische Entwicklung zum Tragen.

Dazu gehören:

  • Aufbau einer positiven Grundhaltung,
  • Verbesserung der sozialen Kompetenzen,
  • Stärkung des Selbstwertgefühles,
  • Vermittlung beruflicher Schlüsselqualifikationen,
  • Entwicklung realistischer Zukunftsvorstellungen,
  • Stabilisierung der Persönlichkeit,
  • Erlernen von Konfliktlösungsstrategien und alternativen Verhaltensmustern,
  • Umgang mit Aggression und Frustration.

Was ist sonst noch wichtig?

Unsere „Schule zur Erziehungshilfe" ist eine private, staatlich anerkannte Schule.

Es wird nach dem Lehrplan für Grund- und Hauptschulen unterrichtet.

Sie verleiht die Abschlüsse: Hauptschulabschluss oder qualifizierender Hauptschulabschluss.

Ansprechpartnerin

Zu sehen ist ein Porträt von Marie-Luise Reif

Marie-Luise Reif

Schulleiterin

MARKO - Modell

M A R K O = Martinsberger Kooperationsmodell

Wie wird im MARKO-Modell gearbeitet?

Grundprinzipien sind:
  • Lebensweltorientierung für das schulische und praktische Lernen
  • Individuelle Ziele und Methoden entsprechend der kognitiven Voraussetzungen und der Lernmotivation
  • Kleinschrittige Erfolge mobilisieren Stärken und vermeiden Überforderung

Jedes Kind erhält einen "Coach" als Ansprechpartner, welcher das Kind bis zur Schulselbständigkeit betreut, den Förderplan fortlaufend überprüft, mögliche Krisen rechtzeitig erkennt und intensiv individuell unterstützt und fördert

Es gibt einen festen, strukturierten Rahmen:
  • mit festen Regeln
  • Eigeninitiative
  • Einzelförderung
  • Gruppenangebote
  • Tagesplanung nach Verfassung
  • Motivationsphasen
Zusammenarbeit und interdisziplinäre Diagnostik sind wesentlich:
  • Schulleistungsdiagnostik
  • psychologische Diagnostik
  • heilpädagogische Förderdiagnostik

Die enge Zusammenarbeit erfolgt zwischen Schule und Kinderdorf. Es erfolgt eine individuelle Förderplanung mit regelmäßigen Fallbesprechungen, durch Hilfepläne (nach § 35), Absprachen mit den jeweiligen "Coaches" und gemeinsamen TEAM-Besprechungen (MARKO, Erziehungsleiter des Kinderdorfes, Schulleiterin, Psychologen, u.a.)

Welche Ziele hat das MARKO-Modell?

Es sollen positive Perspektiven für die individuelle Schullaufbahn entwickelt werden.

Je nach Schweregrad der Traumatisierung und Demoralisierung in der bisherigen Lebensgeschichte und dem psychosozialen und kognitiven Potential soll

  • eine stufenweise Rückführung in den Klassenunterricht angebahnt werden
  • ein individueller Förderplan für die restliche Schulpflicht erstellt werden
  • die Diagnostik und ein Clearing der komplexen Lernstörung stattfinden

Ziele sind:

  • Lebens- und Konfliktbewältigung
  • das Beachten der Frustrationstoleranz
  • Erweiterung der Einsatz- und Lernbereitschaft
  • Entwicklung von Eigenmotivation

Welche Schüler betreuen wir?

Dieses Modell ist für Schüler gedacht, bei denen

  • ein langfristig unbefriedigender Verlauf der schulischen Entwicklung vorhanden ist
  • mehrere gescheiterte Beschulungsversuche bestehen
  • schwere Störungen des Sozialverhaltens zu beobachten sind und deshalb nicht klassen- oder gruppenfähig sind
  • Lernschwierigkeiten bestehen
  • ein aggressives oder oppositionelles Verhalten oder schwere emotionale Störungen oder psychiatrische Symptome vorhanden sind

Eine umfassende Beschreibung des Marko-Modells finden Sie hier.

Ansprechpartnerin

Zu sehen ist ein Porträt von Marie-Luise Reif

Marie-Luise Reif

Schulleiterin

Kooperationspartner JUGENDSOZIALARBEIT

Unsere Jugendsozialarbeiterin Anne Gremer ist seit 2012 an der Schule am Martinsberg in Trägerschaft der Volkshochschule im Landkreis Hof Ansprechpartnerin für:

  • Schülerinnen und Schüler, wenn sie Probleme oder Schwierigkeiten in der Schule, zu Hause oder mit Freunden haben.
  • Eltern, wenn sie sich Sorgen um ihre Kinder machen, Unterstützung bei Erziehungsfragen oder Schulproblemen suchen oder Vermittlung zu weiterführenden Hilfeeinrichtungen wünschen.
  • Lehrerinnen und Lehrer, wenn sie Beratung und Unterstützung beim Umgang mit SchülerInnen oder verschiedenen Problemlagen und Themen in der Klasse wünschen.
  • Projekte und Gruppenarbeiten zu Themen wie sozialer Umgang, Sucht, soziale Netzwerke, Mobbing…

Jugendsozialarbeit an Schulen ist eigenständig, kostenlos, freiwillig und unterliegt grundsätzlich der Schweigepflicht. Sie wird durch das Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales staatlich gefördert.

Ansprechpartnerin

Berufseinstiegsbegleitung

Die Berufseinstiegsbegleitung ist ein Bildungsangebot der Bundesagentur für Arbeit zur "Verbesserung der Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen".

Ziel ist es, die Schüler/innen beim Übergang von der Schule in eine Ausbildung individuell zu unterstützen.

Förderungsbedürftig sind Jugendliche, die voraussichtlich Schwierigkeiten haben, den Abschluss der allgemeinbildenden Schule zu erreichen.

Die Inanspruchnahme der Berufseinstiegsbegleitung erfolgt freiwillig.

Unser Berufseinstiegsbegleiter Steffen Schmalfuß

  • unterstützt die Jugendlichen bei der Vorbereitung auf den Schulabschluss, sowie bei schulischen und persönlichen Problemen.
  • hilft, den passenden Beruf und eine geeignete Ausbildungsstelle zu finden.
  • begleitet das Bewerbungsverfahren.
  • steht im ersten Ausbildungsjahr als "Coach" zur Verfügung.
  • arbeitet eng mit der Schule, den Eltern und der Berufsberatung zusammen.

Ansprechpartner

zu Sehen ist Ansprechpartner Steffen Schmalfuß

Steffen Schmalfuß

Berufseinstiegsbegleiter

Mobile Hilfen und Dienste

Die mobilen Dienste der Schule am Martinsberg

  • stehen Lehrkräften, Eltern und Erziehungsberechtigten beratend zur Seite.
  • gewährleisten, dass SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der wohnortnahen Schule verbleiben können
  • ermöglichen einen erfolgreichen Start in die Schule oder einen erfolgreichen Besuch der Volksschulen.
  • bieten individuelle Beratung und breit gefächerte Unterstützung für Vorschulkinder und für Kinder an Grund- und Mittelschulen mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten an.

Mobiler Sonderpädagogischer Dienst - MSD - für Grund- und Mittelschüler in den Grund- und Hauptschulen unseres Einzugsgebiets in Naila, Berg, Geroldsgrün, Helmbrechts, Schauenstein, Schwarzenbach am Wald, Selbitz und Bad Steben.

Mobile Sonderpädagogische Hilfen -MSH- für Kindergartenkinder in den Kindergärten unseres Einzugsgebiets in Naila, Geroldsgrün, Lichtenberg, Issigau, Leupoldsgrün, Selbitz, Helmbrechts, Wüstenselbitz, Schauenstein, Bad Steben und Schwarzenbach am Wald.

Mobile Sonderpädagogische Hilfen

Früheste Hilfen sind die wirksamsten Hilfen

Was sind Mobile sonderpädagogische Hilfen?

Im Rahmen der interdisziplinären Frühförderung kann Beratung und Förderung auch im Kindergarten geleistet werden. Dies ist der beste Zeitpunkt für eine Förderung mit größeren Erfolgsaussichten.

Die MSH ist ein ganzheitliches Förderangebot auf der Grundlage des BayEUG, Art 22, Abs. 2 für Kinder in den Kindergärten

  • zur Entwicklungsförderung der Kinder
  • zur Beratung und Anleitung von Erzieherinnen und Eltern.

Die Maßnahme ist kostenfrei!

Wie wird gearbeitet?

Die Förderung des Kindes findet einzeln oder in Kleingruppen statt.

Das Angebot ist grundsätzlich interdisziplinär, d.h. alle am Förderprozess Beteiligten werden mit einbezogen. Weitere Hilfs-, Förder- und Therapieangebote aus dem Umfeld können bei Bedarf mit aktiviert werden.

Erzieherinnen und Eltern können Beratung und Anleitung zu Fragen der Entwicklung, besonders auch zur Schulfähigkeit des Kindes erbitten.

Was sind die Ziele der MSH?

  • Integration durch Prävention
  • Förderung der Entwicklung in den Bereichen Wahrnehmung, Merkfähigkeit, Konzentration, Lernen, Sprache, Emotionalität, Motorik, Verhalten
  • Beratung und Anleitung von Erzieherinnen und Eltern auf der Grundlage von diagnosegeleiteter Förderung

Für welche Kinder sind die MSH gedacht?

Für noch nicht schulpflichtige Kinder, die zur Entwicklung ihrer Fähigkeiten, ihrer Gesamtpersönlichkeit und für ein selbständiges Lernen und Handeln auch im Hinblick auf die Schulreife spezielle sonderpädagogische Hilfen und Unterstützung benötigen.

Ansprechpartnerin

MSH Hören

Früheste Hilfen sind die wirksamsten Hilfen

Kinder mit einer Hörschädigung im Alter von 0-6 Jahren aus den Landkreisen Hof und Wunsiedel sowie deren Eltern und ErzieherInnen können durch die Mobilen Sonderpädagogischen Hilfen Hören beraten und betreut werden.

Informationen zum MSH Hören finden Sie in diesem PDF.

Ansprechpartnerin

Zu sehen ist ein Portrait von Ireen Heidemann

Ireen Heidemann

Mobile Sonderpädagogische Hilfen Hören

Mobiler Sonderpädagogischer Dienst

Früheste Hilfen sind die wirksamsten Hilfen

Was ist der MSD?

Der MSD ist ein integratives und präventives Angebot der Förderschule für SchülerInnen an Grund- und Mittelschulen.

Was ist das Ziel des MSD?

Die Integration und Betreuung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf innerhalb des gewohnten schulischen und sozialen Umfeldes ihres Wohnortes.

Wie soll das erreicht werden?

Lernstörungen, Verhaltensauffälligkeiten und Sprachprobleme sollen schon im Entstehen erkannt und mit geeigneten Maßnahmen gemindert oder behoben werden, damit die SchülerInnen ihre Schullaufbahn an ihrer Volksschule erfolgreich durchlaufen und abschließen können.

Wie arbeitet der MSD?

Die Mitarbeiter des MSD

  • sind zu festen Zeiten an den Schulen im Einzugsbereich anwesend.
  • führen eine spezifische Diagnostik durch, die sich an den Problemen der Kinder orientiert, um Ursachen und Hintergründe der Störungen zu erfassen.
  • beraten Lehrer und Eltern, wie sie auf die Problematik ihrer Kinder angemessen reagieren und wie sie ihnen Hilfestellung geben können.
  • entwickeln gemeinsam mit dem Klassenlehrer, dem Förderlehrer und den Eltern einen Förderplan, mit dem die Förderung und Zusammenarbeit koordiniert wird.
  • vermitteln die Zusammenarbeit mit anderen Beratungsdiensten, medizinischen und therapeutischen Fachdiensten und bei Bedarf mit den zuständigen Ämtern.

Wer arbeitet im MSD?

Die Mitarbeiter im MSD sind ausgebildete Sonderschullehrer (= Studienräte im Förderschuldienst).

Sie stehen für Diagnostik, Beratung und Förderung während des ganzen Schuljahres zur Verfügung.

Ansprechpartner

Christopher Schädla

Mobiler Sonderpädagogischer Dienst (MSD)

MSD Förderschwerpunkt Hören

Kinder mit einer Hörschädigung aus den Landkreisen Hof und Wunsiedel die inklusiv beschult werden, sowie deren Eltern und Lehrkräfte können durch den MSDHören beraten und betreut werden.

Informationen dazu finden Sie in diesem PDF.

Ansprechpartner

Zu sehen ist ein Porträt von Ireen Heidemann

Ireen Heidemann

Mobiler Sonderpädagogischer Dienst Hören

Mittagsbetreuung

Was bietet die Mittagsbetreuung an?

  • Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern der Klassen 1-7 nach dem Unterricht
  • Unterstützung der Eltern
  • Gemeinsames Mittagessen von Montag bis Donnerstag
  • Hausaufgabenbetreuung

Wo findet die Mittagsbetreuung statt?

Der Mittagsbetreuung steht ein eigener Raum mit gemütlichem Essens- und Spielbereich zur Verfügung. Turn- und Schwimmhalle sowie der gesamte Pausenhof können ebenso genutzt werden.

Was ist sonst noch wichtig?

Ein Anmeldungsformular erhalten Sie über die Klassenleitung Ihres Kindes oder im Sekretariat. Das Mittagessen wird vom Hauswirtschaftsservice H1 der Diakonie Martinsberg geliefert. Ein Essen kostet 3,70€. Eltern, die vom Jobcenter unterstützt werden, können dort einen Antrag auf Bezuschussung stellen und müssen lediglich 1€ pro Essen dazugeben.

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