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Diakoniewerk
Martinsberg e.V.
Schule
am Martinsberg
Gartenstr. 25
95119 Naila

Tel: (09282) 9639-70
Fax: (09282) 9639-710
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Aktuelle Nachrichten aus unseren Einrichtungen:

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakoniewerks Martinsberg haben einmal wöchentlich die...

Wir stellen ein:

Pflegehelfer/innen

Schule am Martinsberg erhält Auszeichnung des Landesschülerrates beim Wettbewerb "Lebe Toleranz"

Am 24. Oktober zeichnete der Landesschülerrat in den Räumlichkeiten der Katholischen Hochschulgemeinde der TU München die Siegerschulen seines traditionell stattfindenden Wettbewerbes aus. Das diesjährige Format trug den Namen „Lebe Toleranz“.

Mit besonders herausragende Leistungen konnten folgende Schulen überzeugen:

• Heinrich-Braun-Mittelschule Trostberg

• FOS/BOS Aschaffenburg

Schule am Martinsberg Naila

• Gymnasium Leopoldinum Passau

Alle 4 Siegerschulen erhielten ein Preisgeld in Höhe von 800€.

Mitfinanziert wurden die Preisgelder auch vom Bayerischen Landtag, vom Bayerischen Philologenverband und von der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG. Matthias Fack, der Präsident des Bayerischen Jugendrings, der Schirmherr des diesjährigen Wettbewerbs war, konnte der Veranstaltung leider nicht persönlich beiwohnen und wurde beim Grußwort durch seinen Referenten Patrick Wolf vertreten. Als Ehrengäste waren neben dem Landesbischof auch der Staatssekretär für Bildung und Kultus, Georg Eisenreich, sowieso die Geschäftsführerin Dr. Andrea Taubenböck vom Wertebündnis Bayern und der Vorsitzende des Philologenverbandes, Michael Schwägerl, anwesend. Musikalisch umrahmt wurde die Preisverleihung vom Chor des Edith-Stein-Gymnasiums unter der Leitung von Frau Ursula Meier.

Die Schülerdelegation unserer Schule wurde ausgewählt, da sie maßgeblich am diesjährigen SDW-Projekt HolzART: RESPEKT teilgenommen haben. Celina Ehrhardt hat den 1. Preis auf ihren Entwurf für eine Holzfigur gewonnen, die dann danach künstlerisch umgesetzt und jetzt zusammen mit anderen vor unserer Schule aufgestellt wurde.

Besonders stolz sind wir, dass unsere Schule als einzige Förderschule Bayerns ausgezeichnet wurde - auch wegen ihrer zahlreichen sozialen Projekte und ihres Engagements in der Flüchtlingsarbeit. Der Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat das in seiner Rede ausdrücklich erwähnt.

Maßgeblich beteiligt an der Planung und Umsetzung war die Heilpädagogische Förderlehrerin Antje Keßler. Sie hat auch viele andere Schul-Projekte mitorganisiert und nahm deshalb stellvertretend für unser sozial sehr engagiertes Kollegium an der Ehrung teil.

V.l.n.r.: Georg Eisenreich, Staatssekretär für Bildung und Kultus; Tobias Botsch, 1. Schülersprecher der Schule am Martinsberg; Justin Gruszka; Celina Ehrhardt; Antje Keßler, Förderlehrerin, Organisatorin HolzART- Projekt; Thomas Henning; Sakura Tlaskal, Landesschülersprecherin (Haltung der Laudatio); Jan Machnitzke; Frank Türbl, Verbindungslehrer; Eva-Maria Hahn; Patrick Wolf, i.V. für Matthias Fack (Präsident des Bayerischen Jugendrings); Maximilian Knack, Landesschülersprecher

Tag der Bayerischen Verfassung 2016 - 70 Jahre Bayerische Verfassung

Nach vielen Überlegungen im Kollegium, wie eine solche Feier an einem Förderzentrum aussehen könnte, schafften wir es gemeinsam mit unseren Schülern, ein rundum gelungenes Festprogramm zusammenzustellen.

Die Klassen der Mittel- und Oberstufe beschäftigten sich wochenlang im Unterricht mit Bayern, der Zeit und dem Leben nach dem 2. Weltkrieg (Wiederaufbau und Neubeginn) und bereiteten Informationen zur Präsentation in den Klassen vor.

Die Klasse E5/6 mit Klassenleiter Martin Weiß malte ein großes Bayern-Wappen, beschäftigte sich mit der Gliederung Bayerns in sieben Regierungsbezirke mit ihren sieben Hauptstädten und gestaltete eine große Karte Bayerns dazu, die in der Aula aufgehängt wurde.

Klassenleiterin Anna Langner trug zusammen mit der Klasse L6 Informationen zum Föderalismus zusammen und präsentierte die Ergebnisse interessierten Klassen unserer Schule. Bayern ist eines von 16 Bundesländern in Deutschland.

Die Klasse E7b mit Klassenleiter Jonas Schäfer hatte an der Tafel viele Artikel der Bayerischen Verfassung angepinnt. Jeder Besucher durfte sich den Artikel aus der Verfassung heraussuchen, den man persönlich für besonders wichtig hält und wurde von Herrn Schäfer mit „seinem Artikel“ fotografiert.

Die Ergebnisse eines Vergleichs - Parallelen des „Martinsberger Schulrechts“ mit der „Bayerischen Verfassung“ - stellte die Klasse E8 mit Klassenleiter Frank Türbl in ihrem Klassenzimmer vor.

Die Klasse L9 kochte schon ab 8.10 Uhr ein leckeres „Nachkriegs-Buffet für 200 Personen und richtete es appetitlich an: Schmalzbrote, Erflsupp und geballte Kl , als Nachspeise gab es Butterkuchen.

Tatkräftig unterstützt wurden sie von den Fachoberlehrerinnen für Hauswirtschaft Ulrike Rangott, Katja Rauch und Thea Wurzbacher. Ab 11.00 Uhr wurden die leckeren „Nachkriegsspeisen“ an 147 Schüler, alle Lehrkräfte und Gäste verteilt.

Auf Einladung der Schulleitung kam Landtagsabgeordneter Klaus Adelt in die Schule und wurde um 10.00 Uhr vom Chor der Unterstufe (Klasse DF2 und L4) unter Leitung von Brigitte Schmitz mit der Bayernhymne empfangen. Herr Adelt begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich für die Einladung. Er wünschte sich als „Zugabe“ noch das Frankenlied von den Sängern.

Danach schaute der Landtagsabgeordnete in der Küche vorbei und half den Abschluss-Schülern tatkräftig bei der Essens-Zubereitung. Anschließend erzählte er der ersten Schülergruppe von den Anfängen der Bayerischen Verfassung, die von Wilhelm Hoegner, der während des Krieges im Exil in der Schweiz lebte, verfasst wurde. Beauftragt wurde dieser von Lucius D. Clay, dem stellvertretenden Militärgouverneur der US-amerikanischen Besatzungszone. Adelt nahm sich viel Zeit für Schülerfragen und referierte sehr anschaulich und schülergerecht mit Beispielen aus dem Alltag. Auch er verglich unser Martinsberger Schulrecht mit der bayerischen Verfassung.

Anschließend machte Klaus Adelt noch ein Rundgang durch die Schule und schaute sich die Schülerarbeiten in den Klassenzimmern an.

Ein herzliches Dankeschön an Klaus Adelt und an alle, die uns so toll unterstützt haben.


Wir trauern um unseren lieben Kollegen und Lehrer

Uwe Stark

Mit Herzblut, fürsorglich und verantwortungsbewusst setzte er sich mit viel Liebe, Wärme und Kreativität für seine Schüler ein. In seinem Wirkungsbereich der Diagnose- und Förderklassen war ihm die Wertschätzung jedes einzelnen Schülers besonders wichtig.

Im Kollegium und auch bei Kooperationspartnern und Fachdiensten war er ein zugewandter und fachlich kompetenter Ansprechpartner. Für viele war er ein guter Freund.

Unsere Gedanken begleiten ihn, der gerne gereist ist, auf seiner letzten Reise, wo es keinen Schmerz und kein Leid mehr gibt.

Den Angehörigen gilt unsere herzliche Anteilnahme.

Naila, den 23.9.2016

Diakoniewerk Martinsberg e.V.

Karl Bayer, Vorstandsvorsitzender

Die Schulfamilie

der Schule am Martinsberg

Auch unsere Schüler sind sehr traurig über den Tod von Uwe Stark. Ihre Trauer haben Sie in bewegenden Abschiedsbriefen und -Wunschblumen zum Ausdruck gebracht. Hier ein paar Auszüge:

„Lieber Herr Stark, es war eine sehr schöne Zeit mit dir. Du hast mit uns gesungen, Spiele gemacht und gelernt. Das war die schönste Zeit meines Lebens. Herr Stark, wir vermissen dich! Du warst so ein netter Lehrer, du warst auch ein gut aussehender Mann. Sie waren der beste Lehrer der Welt.“

„Lieber Herr Stark, ich werde Sie nie vergessen. Sie waren der beste Lehrer. Sie haben immer Spaß gemacht, Sie waren immer gut drauf. Gott ist bei Ihnen, er wird an Ihrer Seite sein. Ich vermisse Sie.“

„Lieber Herr Stark, du warst der beste Lehrer der Welt. Ich vermisse dich so sehr, dass ich schon weinen muss. Wir hatten so viel Spaß zusammen und haben so viel Schönes erlebt.“

„Lieber Herr Stark, wir werden dich sehr vermissen. Du warst ein toller Lehrer, wir hatten viel Spaß mit dir!“

„Lieber Herr Stark, ich denke an Sie. Sie waren ein toller, netter und freundlicher Lehrer.“

„Sie waren ein guter Lehrer. Ich vermisse Sie und wünschte Sie wären nicht gestorben. Ich habe mich gefreut, dass Sie unser Lehrer waren.“

„Leider bist du nicht mehr bei uns.“

„Du fehlst uns!“ „Ich behalte dich im Herzen.“

„Du warst der beste Lehrer in der Schule. Wir hoffen, du wirst ein Engel.“

„Lieber Herr Stark, Sie sind zwar gegangen, trotzdem bleiben sie in unseren Herzen immer in guter Erinnerung.“

„Lieber Herr Stark, wir vermissen Ihre liebe und nette Art, wie Sie mit den Schülern umgegangen sind. Wir denken an Sie und vermissen Sie. Ruhe in Frieden Herr Stark.“

„Ich wünsche Ihnen ein schönes Leben nach dem Tod und hoffe, dass Sie von den Schmerzen erlöst werden.“


Verabschiedung von Hildegard Hoffmann und Helmut Burkert

Am letzten Schultag des Schuljahres 2014/2015 verabschiedeten wir zwei langjährige Lehrkräfte unserer Schule in den wohlverdienten Ruhestand: Hildegard Hoffmann und Helmut Burkert.

Schulleiterin Marie-Luise Reif würdigte dabei das Engagement beider Kollegen und ließ ihre Arbeit über mehrere Jahrzehnte Revue passieren.

Hildegard Hoffmann arbeitete seit 15. September 1986 an der SaM und war bei allen Kollegen durch ihre offene, ehrliche Art sehr geschätzt. Besonders ihre kreative und künstlerische Arbeit wird lange in Erinnerung bleiben. Nicht nur ihr wunderschön gestaltetes Klassenzimmer sondern auch viele bleibende Veränderungen bei der Schulhaus- und Pausenhofgestaltung (z.B. Sitzgelegenheiten im L-Bereich, Farben der Treppengeländer) die wir Frau Hoffmann zu verdanken haben, wurden von Frau Reif genannt. Auch das Organisieren verschiedenster Projekte, wie Lese-, Kunst- und andere themenspezifische Projekte, bereiteten unserer Kollegin aber vor allem den Schülerinnen und Schülern in der Durchführung viel Freude!

Helmut Burkert arbeitete seit 11. September 1995 an der SaM. Er war ehrenamtlich Stellvertreter der Schulleitung und behielt dabei stets den Überblick und ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Als Sicherheits- und Verkehrsbeauftragter und E-Konferenz-Leiter entwickelte er neue Konzepte mit und sorgte für deren sinnvolle Umsetzung. Über viele Jahre unterrichtete Helmut Burkert die Klassen E8 und E9 und war bei den Schülerinnen und Schülern immer anerkannt und respektiert. Auch seine guten Kontakte ins Kinderdorf Martinsberg waren wertvoll für unsere tägliche Zusammenarbeit. Durch seine lockere und herzliche Art ist Helmut Burkert ein gern gesehener Gesprächspartner sowohl bei Schülern als auch Kollegen. Auch Herr Burkert hinterlässt sichtbare Spuren im Schulhaus, da er für diverse Bauprojekte (z.B. Schwimmhallenfassade) die Bauaufsicht übernahm und oft den Hausmeister tatkräftig bei seiner Arbeit unterstützte.

Für den wohlverdienten Ruhestand wünschen wir beiden Kollegen von Herzen alles Gute. Wir danken euch für das, was ihr an unserer Schule geleistet habt.

STERNSINGER-Projekt: "Leben retten!"

Kinder und Jugendliche sind schockiert von der Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer. Wir gaben ihnen ein Forum, in dem sie ihre Gefühle und Wünsche zum Ausdruck bringen können. Gemeinsam forderten wir: Wir wollen, dass keine Menschen im Mittelmeer sterben!

Ab Januar 2016 nahmen 8 Klassen der Schule am Martinsberg am Projekt der Sternsinger "Leben retten!" teil. 17 bunt gestaltete und beschriftete Planken wurden kurz vor den Pfingstferien 2016 nach Aachen zu den STERNSINGERN geschickt.

"Wir wollen, dass keine Menschen auf der Flucht sterben! Kinder und Jugendliche – genauso alt wie ihr – sterben auf der Flucht vor Krieg und Gewalt. Das muss ein Ende haben! Jeder Mensch ist ein Kind Gottes und hat das Recht zu leben. Wir dürfen ihre Not nicht mehr übersehen. Deshalb fordern wir Sternsinger die Verantwortlichen zum Handeln auf, damit sichere Fluchtwege geschaffen werden. Auch die Ursachen, warum Menschen fliehen, müssen entschiedener bekämpft werden. Wir werden deshalb ein Zeichen setzen, das nicht zu übersehen ist. Und ihr könnt Teil unserer Aktion sein. Gemeinsam bauen wir aus vielen einzelnen Holzplanken ein großes symbolisches Boot – und präsentieren es Politikern und anderen Verantwortlichen zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2016. Wegschauen unmöglich! Die einzelnen Planken dazu kommen von euch. Ganz egal, ob Sternsinger-Gruppe, Sportverein, Chor oder Schulklasse – seid mit eurer Gruppe dabei und gestaltet eine Planke. „Leben retten!“ – einfache Botschaft mit hohem Anspruch."

Bei der Aktion können die Kinder kreativ ihre Sorgen um Flüchtlinge weltweit zum Ausdruck bringen, deren Schicksal sogar Kinder im Grundschulalter beinahe täglich in den Nachrichtensendungen verfolgen können.

„Unsere Aktion bietet Kindern die Möglichkeit, sich auf ihre Weise mit den dramatischen Nachrichten über die Flucht von Menschen auseinanderzusetzen – ob im Nahen Osten oder über das Mittelmeer“, macht Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, deutlich. „Und den Stimmen der Kinder werden wir Gehör verschaffen!“ Aus den zusammengetragenen Holzplanken wird nach und nach symbolisch ein großes Rettungsboot entstehen, das im Jahresverlauf öffentlichkeitswirksam bei Veranstaltungen aufgebaut wird, unter anderem im Mai 2016 beim Katholikentag in Leipzig. Zwischen farbenfroh gemalten Sonnen, Herzen und immer wieder bunten Rettungsbooten stehen auf den Hölzern Botschaften wie „Wir sind für Euch da!“, „Sei auch Du ein Lebensretter!“ oder „Offene Tür für Flüchtlinge!“. „Kinder sprechen eine ehrliche Sprache“, freut sich Prälat Krämer über diese ersten Rückmeldungen. „Für die Mädchen und Jungen sind aktuelle Stichworte wie ‚Flüchtlingsquoten’ oder ‚Grenzsicherung’ völlig abwegig. Ihnen geht es um die Rettung von Menschen, die ihre Heimat aus großer Not verlassen mussten. Als Christen können wir an der Not dieser Menschen nicht einfach vorbeiblicken. Deshalb setzt sich das Kindermissionswerk für die elementaren Menschenrechte der Flüchtlinge weltweit ein. Die Aussagen der Kinder bestärken uns darin, dass wir mit unserer Botschaft auf dem richtigen Weg sind.“

Unter https://www.sternsinger.de/themen/leben-retten-die-ausstellung/ findet man auch Filme zu Flucht und Flüchtlingslagern von „Willi will´s wissen“ und viele Materialien für den Religionsunterricht oder Gottesdienste.

Ehrungen zum Dienstjubiläum

In diesem Jahr konnten gleich drei Mitarbeiterinnen der Schule am Martinsberg für ihre langjährige Tätigkeit geehrt werden:

- Ute Hauke aus dem fleißigen Clean-Team und Brigitte Stamm, Heilpädagogische Unterrichtshilfe im Unterstufen- und Mittelstufenbereich feierten Ihr 20-jähriges Dienstjubiläum.

- Marianne Thyroff, Heilpädagogische Förderlehrerin leistet bereits seit 40 Jahren treue Dienste für die Schule.

Die Schulleiterin Marie-Luise Reif würdigte bei der Überreichung der Dankesurkunden der Diakonie Bayern den beruflichen Werdegang der Jubilarinnen. Frau Reif dankte allen drei Damen auch im Namen des Vorstandsvorsitzenden Herrn Karl Bayer für Ihre bisherige engagierte Tätigkeit an der Schule am Martinsberg.

Sie wünschte ihnen für die weitere Tätigkeit alles Gute, Gesundheit und viel Erfolg. Die Würdigung wurde von einem äußerst leckeren Buffet, hergestellt von den Jubilarinnen, umrahmt.

Schüler nehmen an der Juniorwahl 2013 teil

Einige unserer Schüler nahmen an der Juniorwahl zur Bundestagswahl 2013 teil.

Über 500.000 Schüler in über 2000 Schulen beteiligten sich in ganz Deutschland an der Juniorwahl zur Bundestagswahl 2013. Hier konnten die Schüler nach den Wahlgrundsätzen und mit Stimmzetteln der jeweiligen Wahlkreise ihren Direktkandidaten wählen und ihre Zweitstimme abgeben.

Die Schüler der Klasse L9 an unserer Schule nahmen in diesem Jahr an der Juniorwahl teil. Dieses Projekt beschäftigt sich u.a. mit :

- Was ist Demokratie?

- Wahlen (Ablauf, Erst- und Zweitstimme, Wahlgrundsätze, Deutscher Bundestag, etc.)

- Die Parteien? Und wo kann ich mich über die Parteien informieren?

- Welche Entscheidungshilfen habe ich bei einer Wahl? (Wahl-O-mat), Parteiprogramme, etc.)

Zum Schluss erfolgte der Wahlakt. Der Wahlvorstand baute ein Wahllokal auf und überwachte den Wahlablauf. Nach dem Wahlakt wurde die Wahlurne geöffnet und die Stimmen ausgezählt. Das Ergebns wurde online gemeldet. Maximilian Klose und Johannes Seuß erhielten für ihre Arbeit als Wahlhelfer eine Urkunde des Präsidenten des Deutschen Bundestages, Herrn Prof. Dr. Lammert. Informationen und Wahlergebnisse finden Sie auf www.juniorwahl.de  

Schulleiterin Frau Reif, Maximilian Klose und Johannes Seuß als Wahlhelfer, Förderlehrer Herr Sonntag

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Schulabschlussklassen E 9 und L 9 zum Schuljahr 2011 / 2012

Von vier teilnehmenden Schülern der Klassen E 9 hat einer den Qualifizierenden Hauptschulabschluss und alle anderen haben den erfolgreichen Hauptschulabschluss abgelegt.

Man konnte ebenso den SDW-Hauptschulabschluss erreichen, wenn man sich einer Extra-Prüfung unterzog. Dieser Abschluss ist gleichwertig mit dem Hauptschulabschluss. Und diese Prüfung haben alle 7 Schüler der Abschlussklasse L 9 gewagt - und gewonnen. Man kann also sagen: ein sehr erfolgreicher Jahrgang.

Diesen Erfolg verdanken die Schüler über weite Strecken eigener Anstrengung - aber auch den nimmermüden Bemühungen der Klassenlehrer Frau Mößmer, Herrn Burkert und Herrn Grauß - sowie allen anderen Lehrern, die unsere Abschlussschüler auch durch schwierigste Phasen mit viel Geduld und wohlwollend vorwärts brachten.

Wir, das Kollegium der Schule am Martinsberg, hoffen, dass wir möglichst viel zu dieser Menschenbildung beigetragen und den Entlassschülern viel von diesen Qualitäten und grundlegende Fertigkeiten mitgegeben haben.

Feierlichkeiten zum Ende des Schuljahres 2011 / 2012

Verabschiedung in den wohlverdienten Ruhestand

Reinhold Diezel und Dieter Müller wurden von der Schulleiterin Marie-Luise Reif und vom Vorstandsvorsitzenden Karl Bayer für ihre Dienste, ihren Einsatz und ihr umfangreiches Wirken gewürdigt und geehrt. Beide haben durch ihre langjährige Arbeit an der Schule am Martinsberg Maßstäbe gesetzt und sie wurden (und werden noch!) von allen Kollegen hoch geschätzt. Ihr pädagogisches Wirken, ihre Beliebtheit bei allen Schülern und Lehrern, ihr Einfühlungsvermögen und ihre unermüdliche Bereitschaft waren über viele Jahre, ja Jahrzehnte, an unserer Schule präsent und prägend. - Mit einem großen gemeinsamen Fest und in einem würdigen Rahmen fand ihre Verabschiedung satt.

Frau Reif überreicht Herrn Müller kleine Präsente
Auch Herr Diezel freut sich über die kleinen Aufmerksamkeiten von Frau Reif
Herr Diezel erhält vom Träger der Schule, Herrn Bayer, einen Gutschein. Auch der ehemalige Schulleiter Herr Taig nimmt mit seiner Frau an der Ehrung teil.
Herrn Müller wird bei dieser Gelegenheit das goldene Ehrenkreuz der Diakonie durch Herrn Bayer überreicht.
Frau Hildegard Hoffmann bekommt zu ihrem Jubiläumsgeburtstag bei dieser Feier einen Präsentkorb von Herrn Karl Bayer überreicht
Auch Frau Thea Wurzbacher freut sich über eine Aufmerksamkeit zu ihrem Jubiläumsgeburtstag
Frau Katharina Zuber (seit Frühjahr 2012 als pädagogische Kraft in verschiedenen Klassen eingesetzt) und Frau Veronika Lang (Grundschullehrerin für zwei Jahre an unserer Schule) wurden bei dieser Feierlichkeit ebenso verabschiedet
Die Schulleiterin würdigte den Einsatz von Veronika Lang in den Klassen DFK 1A und L3/4, wo sich Frau Lang als Klassenlehrerin zwei Jahre engagiert und mit Freude einsetzte

40-jähriges Dienstjubiläum im Mai 2012

Diplomlehrer, Oberlehrer und Sonderschullehrer Helmut Burkert konnte die Ehrenurkunde des Freistaates Bayern für 40 Jahre Dienstzeit im öffentlichen Dienst überreicht werden. Die Schulleiterin SoRin Marie-Luise Reif würdigte bei der Überreichung den beruflichen Werdegang von Helmut Burkert.

Nach dem Ableisten seiner Militärdienstzeit erwarb er in einem vierjährigen Studium an einem Institut für Lehrerbildung die Lehrberechtigung für untere Klassen. Anschließend erfolgte der Lehrereinsatz im Grundschulbereich polytechnischer Oberschulen, einer Hilfsschule, sowie einer Sonderschule in einem Fachkrankenhaus für Kinder- und Jugendneuro-psychiatrie. In einem vierjährigen berufsbegleitenden Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin, Sektion Rehabilitationspädagogik und Kommunika-tionswissenschaften erlangte er den akademischen Grad eines Diplomlehrers für Hilfsschulen. 1986 wurde Herr Burkert zum Oberlehrer befördert. Neben einer vierjährigen Tätigkeit als Erzieher und Gruppenleiter im Heilpädagogisch-psychotherapeutischen Kinderdorf  Martinsberg e.V. Naila legte er in einem berufsbegleitenden Studium an den Universitäten Würzburg und Bayreuth die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Sonderschulen in Bayern ab. Es schloss sich ein einjähriges Referendariat an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Bayreuth und an der Privaten Schule zur individuellen Lernförderung Marktredwitz an. Nach dem Erlangen der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt an Sonderschulen erfolgte 1995 der Dienstantritt als Sonderschullehrer an der Privaten Schule zur Erziehungshilfe und individuellen Lernförderung am Martinsberg in Naila.

SoRin Frau Reif dankte Herrn Burkert für seine bisherige engagierte Tätigkeit an der Schule am Martinsberg. Er trage kreativ und solidarisch pädagogische Konzepte mit. Vor allem sprach sie ihrem Kollegen großen Dank für die Unterstützung aus, die er seit Jahren als ihr Stellvertreter im Bereich zur Erziehungshilfe der Schule leiste. Sie wünschte ihm für die weitere Tätigkeit alles Gute, Gesundheit und viel Erfolg.