Position: Schule am MartinsbergKonzept › MarKo - Modell

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Diakoniewerk
Martinsberg e.V.
Schule
am Martinsberg
Gartenstr. 25
95119 Naila

Tel: (09282) 9639-70
Fax: (09282) 9639-710
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Aktuelle Nachrichten aus unseren Einrichtungen:

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakoniewerks Martinsberg haben einmal wöchentlich die...

Wir stellen ein:

Pflegehelfer/innen

MARKO - MODELL

Das Marko-Modell gibt es bereits seit 1984/85 als therapeutischen Hausunterricht / Einzelunterricht an unserer Schule. Seit 2000/01 besteht das Neukonzept mit einer engeren Zusammenarbeit von Kinderdorf und Schule.

M A R K O    =    Martinsberger  Kooperationsmodell

Dieses Modell ist für Schüler gedacht, bei denen

  • ein langfristig unbefriedigender Verlauf der schulischen Entwicklung vorhanden ist
  • mehrere gescheiterte Beschulungsversuche bestehen
  • schwere Störungen des Sozialverhaltens zu beobachten sind und deshalb nicht klassen- oder gruppenfähig sind
  • Lernschwierigkeiten bestehen
  • ein aggressives oder oppositionelles Verhalten oder schwere emotionale Störungen oder psychiatrische Symptome vorhanden sind

Zielsetzung :

Es sollen positive Perspektiven für die individuelle Schullaufbahn entwickelt werden.

Je nach Schweregrad der Traumatisierung und Demoralisierung in der bisherigen Lebensgeschichte und dem psychosozialen und kognitiven Potential soll

  • eine stufenweise Rückführung in den Klassenunterricht angebahnt werden
  • ein individueller Förderplan für die restliche Schulpflicht erstellt werden
  • die Diagnostik und ein Clearing der komplexen Lernstörung stattfinden

Grundprinzipien :

  • Lebensweltorientierung für das schulische und praktische Lernen
  • Individuelle Ziele und Methoden entsprechend der kognitiven Voraussetzungen und der Lernmotivation
  • Kleinschrittige Erfolge mobilisieren Stärken und vermeiden Überforderung
  • Jedes Kind erhält einen "Coach" als Ansprechpartner, welcher das Kind bis zur Schulselbständigkeit betreut, den Förderplan fortlaufend überprüft, mögliche Krisen rechtzeitig erkennt und intensiv individuell unterstützt und fördert

D U    S C H A F F S T    D A S    ---    I C H    H E L F E    D I R    !

Die Räume der Basisgruppe befinden sich in einem Hort außerhalb der Schule.

Es gibt einen festen, strukturierten Rahmen :

  • mit festen Regeln
  • Eigeninitiative
  • Einzelförderung
  • Gruppenangebote
  • Tagesplanung nach Verfasung
  • Motivationsphasen

Ziele sind :

  • Lebens- und Konfliktbewältigung
  • das Beachten der Frustrationstoleranz
  • Erweiterung der Einsatz- und Lernbereitschaft
  • Entwicklung von Eigenmotivation

Methoden :

  • Ganzheitliche Förderung
  • Ausbau von Stärken
  • Kleinschrittiger Abbau von Defiziten
  • Feedback zur Eigenreflexion
  • Leistungsorientierte Motivation
  • Das Kind dort abholen, wo es steht !

Lebenspraktischer Bereich :

  • Abbau emotionaler Störungen
  • Erziehung zur Gruppenfähigkeit
  • Entwickeln von Akzeptanz und Toleranz

Zusammenarbeit und interdisziplinäre Diagnostik sind wesentlich :

  • Schulleistungsdiagnostik
  • psychologische Diagnostik
  • heilpädagogische Förderdiagnostik

Die enge Zusammenarbeit erfolgt mit der Schule und dem Kinderdorf. Das sind durch die Schule Lehrkräfte mit sonderpädagogischer und/oder heilpädagogischer Ausbildung. Durch das Kinderdorf mit Erziehern und Heilpädagogen, sowie psychologischer Beratung von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und/oder Psychologen. Es erfolgt eine individuelle Förderplanung mit regelmäßigen Fallbesprechungen, durch Hilfepläne ( nach § 35 ), Absprachen mit den jeweligen "Coaches" und gemeinsamen TEAM-Besprechungen ( MARKO, Erziehungsleiter des Kinderdorfes, Rektorin der Schule, Psychologen, u.a.)