Position: Schule am MartinsbergKonzept › DF Klassen

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Diakoniewerk
Martinsberg e.V.
Schule
am Martinsberg
Gartenstr. 25
95119 Naila

Tel: (09282) 9639-70
Fax: (09282) 9639-710
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Aktuelle Nachrichten aus unseren Einrichtungen:

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakoniewerks Martinsberg haben einmal wöchentlich die...

Das alljährliche Sommerfest des Kinderdorfs findet wie gewohnt am ersten Samstag im Juli statt,...

Wir stellen ein:

Pflegehelfer/innen

Diagnose- und Förderklassen

Was ist das?

3 Jahre Diagnose- und Förderklasse ersetzen die ersten 2 Jahre der Grundschule. Der Lehrstoff ist der gleiche wie in der Grundschule. Er wird jedoch auf drei Jahre verteilt.

Dadurch bleibt Zeit für intensive und individuelle Fördermaßnahmen.

Erst am Ende des 3. Jahres (gegebenenfalls auch früher) wird über die weitere schulische Laufbahn entschieden (Grundschule oder entsprechende Förderschule).   Das zusätzliche Schuljahr gilt nicht als Wiederholungsjahr !

Schaubilder zur DFK

Eine vorschnelle Zurückstellung ist oft keine gute Alternative bei der Einschulung.
Die Diagnose- und Förderklasse bietet alternative Wege.
Einzelne Schwerpunkte unserer Arbeit.
Individuelles Lernen ist dabei wesentlich.

Ziele

  • Der Förderbedarf der Kinder und die Ursachen von Entwicklungsverzögerungen müssen genau festgestellt werden.
  • Durch besondere Fördermaßnahmen werden Schwächen aufgefangen und behandelt.
  • Durch intensive Förderung wird eine Zurückstellung und damit ein verlorenes Jahr vermieden.
  • Überforderung und Misserfolge können durch individuelle Förderung verhindert werden.
  • Jedes Kind hat das Recht, gemäß seiner Begabung gefördert zu werden.

Besondere Förderung

In der Diagnose- und Förderklasse werden ca. 10 – 12 Schüler unterrichtet.

Der Sonderschullehrer wird von einem Heilpädagogen im Sonderschuldienst (HpU) unterstützt.

Aufgrund sorgfältiger Untersuchungen bei der Einschulung und zum Beginn des Schuljahres werden für jedes Kind besondere Maßnahmen im Unterricht berücksichtigt:

z.B.

  • Individuelle Förderangebote
  • Wahrnehmungstraining
  • Motorische Förderung
  • Logopädische Übungen
  • u.v.a.

Die Überprüfung des Entwicklungsstandes erfolgt nicht nur einmalig am Anfang, sondern mehrmals während des Schuljahres.

Dadurch ist eine ständige Anpassung der Therapie-, Förder- und Unterrichtsmaßnahmen gegeben.

Lehrer und Heilpädagogen arbeiten mit den Eltern eng zusammen.

Bei Bedarf werden Fachdienste zu Rate gezogen oder empfohlen (Psychologen, Fachärzte, Logopäden, Bewegungstherapeuten, Ergotherapeuten, u.a. )

Welche Kinder sollten die Diagnose- und Förderklassen besuchen?

Kinder, die aus Vorschulgruppen des Kindergartens oder aus SVE – Gruppen noch nicht eindeutig der Grundschule zugewiesen werden können, sind in der Diagnoseklasse am richtigen Ort.

Kinder, die wegen Teilleistungsschwächen, Lern- oder Verhaltensauffälligkeiten die Grundschule nicht mit Erfolg besuchen können, werden in der Diagnose- und Förderklasse ihren Bedürfnissen entsprechend individuell gefördert.

Diagnose, Therapie, Unterricht, Förderung und Erziehung sind gleichwertige Bestandteile des Schulalltags und bilden eine ausgewogene Einheit mit wechselnden Gewichtungen.

Unsere Diagnose- und Förderklassen sind schulformunabhängig!

Eine Zuweisung zu einer Schulart erfolgt erst nach dem Besuch der Diagnose- und Förderklassen!

Eine Rückkehr an die Grundschule ist vorrangiges Ziel und soll, wenn es möglich ist, angestrebt werden.

Fasching mit Fr. Wurzbacher